Akkordeon in Concert 2019

Bunter Melodien-Cocktail bei „Akkordeon in Concert“

„Gut zugehört“ haben die zahlreichen Gäste beim „Akkordeon in Concert“ im evangelischen Gemeindehaus, zu dem das Akkordeonorchester Tennenbronn unter der Leitung von Sabrina Latus eingeladen hatte.

So hörten sie ein Medley über beliebte Hits von PUR – wie „Hör gut zu“, „ein graues Haar“ oder „Freunde“, auch die Melodien von „Indianer“ oder „Lena“ luden die Gäste zum Mitwippen und Mitsummen ein.
Zuvor waren schon bekannte Titel von Bert Kaempfert zu hören – das Orchester hatte die Konzertstunde mit dem Jazz-Song „L.O.V.E.“ begonnen, jeder Buchstabe steht hier für ein Wort. Bert Kaempfert, ein Vertreter der sogenannten Lounge-Musik, schrieb in den Sechziger-Jahren Melodien, die bis heute gern gehört werden – das straffe „African Beat“, das ruhige und schwärmerische „Spanish Eyes“ oder das flotte „Swinging Safari“.

Mit „Don’t worry, be happy“ hatte Bobby McFerrin einen unvergesslichen Hit gelandet – und dies ausschließlich mit seiner eigenen Stimme. Er hatte alle „Instrumente“ selbst eingesungen und die verschiedenen Tonspuren übereinandergelegt. Das Orchester spielte die verschiedenen Tonspuren parallel und live – so hatte Miriam Kneidl den Song angekündigt. Und sie forderte das Publikum auf, einfach noch eine Tonspur mit Pfeifen darüber zu legen.

Nach dem leichtfüßigen „Groovy Softly“ folgte eine neue Version des berühmten Tangos „Olé Guapa“: H.-G. Kölz hat diesen Tango neu arrangiert – im rhythmischen Stil eines Mambos – „Olé Salsa“! Nach diesem flotten und mitreißenden Titel ging es etwas ruhiger weiter, mit dem wiegenden „Abendlied“ und dem leicht tänzerischen „Mango Tango“ aus „Footprints“ des Musiker-Duos Matthias Anton und H.-G. Kölz.
Gefühlvoll und weich interpretierte das Orchester den Slow-Rock-Titel „N‘oubliez jamais“ des legendären Musikers Joe Cocker.
Und zum Abschluss des bunten Melodien-Cocktails entführten die Spieler die Zuhörer in die Musical-Welt von Mary Poppins mit „Ein Löffelchen voll Zucker“ oder „Superkalifragilistisch“, von Aladdin – „A whole new world“ sowie dem Dschungelbuch – „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“.

Als Zugabe durfte ein Marsch nicht fehlen: mit dem Fliegermarsch verabschiedete sich das Orchester von seinem aufmerksamen und begeisterten Publikum.
Bei den durchweg rhythmischen Titeln wurden die Spieler von Robin Schmidt am Klavier und Lukas Förnbacher am Schlagzeug gekonnt und professionell unterstützt.
Mit lobenden Worten und Präsenten bedankte sich Miriam Kneidl bei ihnen sowie bei Dirigentin Sabrina Latus für ihre engagierte Vorbereitung in den Proben.

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